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Leutenbach
mit Dietzhof liegt im Ehrenbachtal am Fuß des Walberla und
zwischen Feldern, Wiesen und Obstgärten. Während der Woche
führt das Dorf ein beschauliches Dasein. An den Wochenenden
ziehen gut ausge-
baute Wanderwege
und eine gepflegte Gastronomie die Besucher
an.
Eine Gründungsurkunde oder das Entstehungsjahr sind nicht über-
liefert. Die Siedlung wurde aber mit Sicherheit vor dem Jahr 1000
gegründet. Wahrscheinlich war sie im Besitz der Edelfreien
von Ludunbach, die ihren Ansitz oberhalb der St. Moritz-Kapelle
auf dem Burgstein hatten. Darauf weist auch ein Burggraben hin,
der noch heute deutlich sichtbar ist.
In Leutenbach und Dietzhof leben zur Zeit 921 Einwohner in 250 Anwesen.
Im Rahmen der Gebietsreform im Jahr 1978 wurden der vergrößerten
Gemeinde Leutenbach die bisherigen Gemeinden Mittelehrenbach und
Oberehrenbach mit
den Ortschaften Ortspitz und Seidmar eingegliedert. Sie bilden zusammen
mit Kirchehrenbach und Weilersbach die Verwaltungsgemeinschaft Kirchehrenbach.
Die
katholische Pfarrkirche St. Jakobus überragt den Ort und ist
weithin sichtbar. Der heutige Bau stammt aus den Jahren 1885/86
und ist im neugotischen Stil errichtet. Der Turm mit seinen Schwachtürmchen
ist älter und gehörte schon zum Vorgängerbau, möglicherweise
zu einer gotischen Wehrkirche aus dem 15. Jahrhundert. Der Innenraum
der Kirche ist sehr einheitlich neugotisch. Der Chor ist im Westen
angeordnet.
Leutenbach
ist heute ein fortschrittlicher Ort. Schmucke Anwesen mit gepfleg-
ten Gärten stehen entlang der Straßen. Fünf Gastwirtschaften
(davon 2 Brau-
ereigasthöfe) sorgen für Vielfalt und bieten modern eingerichtete
Fremden-
zimmer an. Hinzu kommen Ferienwohnungen mit urlauberfreundlichen
Preisen. Arbeitsplätze bieten zur Zeit noch eine Metzgerei,
ein Getränkemarkt, ein Lebensmittelgeschäft, ein Fruchthof,
ein Maurermeisterbetrieb und ein Flasch-
ner- und Installationsbetrieb.
Auf Anregung der Familie von Pölnitz und mit der Unterstützung
durch den Caritasverband Bamberg konnte 1952 das "Haus Monika"
als Schwestern-
heim mit angeschlossenem Kindergarten errichtet werden. Ab 1958
diente es als Müttererholungsheim, das erste seiner Art in
Deutschland. Im Jahr 2002 verkaufte der Caritasverband das Gebäude
an den Emmauskreis e.V.
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